Der Weg des Wassers

Der Weg des Wassers

Der Weg des Wassers ist weniger Landschaft als innerer Zustand. Das Bild öffnet einen Raum, in dem äußere Natur und innere Bewegung untrennbar miteinander verwoben sind. Der Fluss, der sich ruhig durch das Tal zieht, wird zum Spiegel eines seelischen Prozesses: eines fortwährenden Suchens nach Richtung, Klarheit und Ruhe.

Die Komposition folgt keinem dramatischen Gestus, sondern einer stillen Notwendigkeit. Das Wasser bewegt sich beharrlich vorwärts, ohne Widerstand sichtbar zu machen – ein Sinnbild für das innere Erleben der Künstlerin, in dem Akzeptanz und Durchhaltevermögen eine zentrale Rolle spielen. Die Berge wirken zugleich schützend und fordernd: massive Formen, die Stabilität verleihen, während sie Grenzen markieren, an denen Reibung und Wachstum entstehen.

Farblich oszilliert das Werk zwischen kühlen und warmen Tönen, zwischen Distanz und Nähe. Diese Spannung verweist auf ein inneres Gleichgewicht, das nicht als Zustand, sondern als Prozess verstanden wird. Licht erscheint nicht als spektakulärer Höhepunkt, sondern als leise Präsenz – so, als würde es sich allmählich einstellen, wenn man bereit ist, ihm Raum zu geben.

In seiner Zurückhaltung entfaltet das Werk eine große emotionale Dichte. Der Weg des Wassers erzählt von Vertrauen in den eigenen Rhythmus, vom Loslassen von Kontrolle und von der Gewissheit, dass Entwicklung nicht laut sein muss, um wirksam zu sein. Das Bild lädt den Betrachter ein, diesen inneren Weg mitzuvollziehen – nicht als Beobachter, sondern als Mitgehender.

Artwork information:

Art Size: A4

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Materials: Watercolor on Cotton Paper

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